Gesundheitliche Auswirkungen des Rauchens
Das Rauchen hat ganz unterschiedliche negative Auswirkungen auf den Körper. Es fördert Herz-Kreislauferkrankungen, schädigt die Lunge und ist auch an der Entstehung von Diabetes beteiligt. Und gerade für Diabetespatientinnen und -patienten sind die Folgen des Rauchens besonders gravierend.
Rauchen fördert die Insulinresistenz
Rauchen beeinflusst den Zuckerstoffwechsel negativ. Denn ähnlich wie Übergewicht fördert das Rauchen die Insulinresistenz: Die Wirkung des Insulins lässt um rund 30 Prozent nach.
Rauchen schädigt die Gefäßwände
Giftstoffe aus dem Tabakrauch, wie zum Beispiel Kohlenstoffmonoxid, schädigen die Gefäßinnenwände, und das ermöglicht die Bildung von Plaques. Bestimmte Substanzen im Rauch senken außerdem die Konzentration von Stickstoffmonoxid – und beeinträchtigen so die Elastizität der Gefäße.
Rauchen führt zu Fettstoffwechselstörungen und Plaquebildung
Durch das Rauchen wird auch die Bildung von Plaques, also beispielsweise von Fetteinlagerungen an den Gefäßwänden, beschleunigt, weil mit dem Rauch so genannte „freie Radikale“ in den Blutkreislauf gelangen. Diese führen zu einer vermehrten Einlagerung des „schlechten“ Cholesterins (LDL) in die geschädigten Gefäßinnenwände und fördern damit die Plaquebildung.
Weil das Rauchen die „schlechten“ LDL-Cholesterinwerte steigen und die „guten“ HDL-Cholesterinwerte sinken lässt, ist es eine häufige Ursache von Fettstoffwechselstörungen.
Rauchen fördert Bluthochdruck und Aufbrechen der Plaques
Ein zu hoher Blutdruck und Stressreaktionen können das Aufbrechen von Plaque-Ablagerungen verursachen. Auf Stress reagiert der Körper mit der Ausschüttung von Adrenalin, das unseren Körper in Alarmbereitschaft versetzt. Aber auch Nikotin sorgt dafür, dass das „Fluchthormon“ vermehrt in den Organismus gelangt. Nach dem Rauchen steigen daher Herzfrequenz und Blutdruck um bis zu 30 Prozent an.